Wider die Einengung des öffentlichen Debattenraums

Mit zwei Leserbriefen an die Nachdenkseiten und einem öffentlichen Brief an die  Blätter für deutsche und internationale Politik setzt sich der Künstler Moritz Klingmann unermüdlich für eine Debattenkultur ein, die diesen Namen verdient. Schlagworte wie Populismus, Fake News, Verschwörungstheorie werden, gerade auch in Zeiten der Corona Krise, instrumentalisiert, um sich mit den Argumenten des Andersdenkenden nicht mehr auseinandersetzen zu müssen. Aus derart geistiger Enge erwächst nichts Gutes. Jedenfalls nichts, was den Namen Demokratie verdienen würde.

Wie man mit Zahlen manipuliert

Wenn man Menschen sieht, die alleine im Auto sitzen und eine Schutzmaske auf haben, wenn sich Fahradfahrer in freier Natur  vorsichtshalber eine Schutzmaske aufziehen und ihnen dies  nicht peinlich vorkommt, wenn Jogger sich eine Maske aufsetzen und damit darauf verzichten wohltuende Frischluft an sich ran zu lassen, um ihr Immunsystem vorteilhaft zu unterstützen, weiß man spästestens dann, dass alle Hypochonder dieser Welt sich zu vereinigen  scheinen und vermehrt Zulauf bekommen.

Wie man mit Zahlen manipuliert (2)

Wenn man Menschen sieht, die alleine im Auto sitzen und eine Schutzmaske auf haben, wenn sich Fahradfahrer in freier Natur  vorsichtshalber eine Schutzmaske aufziehen und ihnen dies  nicht peinlich vorkommt, wenn Jogger sich eine Maske aufsetzen und damit darauf verzichten wohltuende Frischluft an sich ran zu lassen, um ihr Immunsystem vorteilhaft zu unterstützen, weiß man spästestens dann, dass alle Hypochonder dieser Welt sich zu vereinigen  scheinen und vermehrt Zulauf bekommen.

Es reicht! Corona sei Dank!

Sehr geehrte Frau Lamya-Kaddor,

Über diesen Ihren Artikel, habe ich mir erstaunt die Augen gerieben, insbesondere über zwei Sätze, die für Sie womöglich ein Nebenschauplatz sind, aber für mich sind sie kein Nebenschauplatz: "Die vorlautesten Bürgerinnen und Bürger halten sich auf einmal für die eigentlichen Experten. Weil sie aus irgendwelchen obskuren alternativen Medien etwas erfahren haben."

Leserbrief an das Nachrichtenmagazin Der Spiegel

 Der Spiegel hat schon mal vorgebeugt mit einem automatisierten Antwortschreiben, dass er natürlich nicht jeden Leserbrief veröffentlichen könne in Anbetracht der Fülle an eigehenden Zuschriften, dass er aber dessen ungeachtet jeden Leserbrief aufmerksam zur Kenntnis nehmen und ihn an die Redaktion weiterleiten würde. Das ist doch schon mal was. Dennoch meine ich, dass dieser Leserbrief für ein breites Publikum von Interesse sein könnte, da in ihm exemplarisch gezeigt wird wie Gegner der Direkten Demokratie schlampig und unlogisch argumentieren.